Meine Werkzeugkiste

Werkzeugkiste

Werden Sie in dieser Kategorie etwa Beschreibungen und Fotos meiner Sammlung von Kreuzschlitzschraubendrehern zu lesen bekommen ? Nein, so etwas würde ich Ihnen doch niemals antun wollen !

Werden Sie denn etwa Infos über die von mir verwendeten Design- und Programmierprogramme erhalten oder erfahren, mit welchen PHP/MySQL Content Management Systemen bzw. Frameworks ich vertraut bin oder gar, mit welchen Mitteln und Methoden ich eine CSS-basierte Webseite auf generelle Validität sowie möglichst umfassende Browserkompatibilität teste ? Bingo !! :-)

Warum “Werkzeugkiste” ?

Die Entscheidung, all diese Themen unter diesem Oberbegriff zusammenzufassen, fiel mir sehr leicht, denn die Praxis hat mich gelehrt, dass meine Arbeit letztendlich eine handwerksähnliche Tätigkeit ist, bei welcher z.B. ein Codefragment in eine Anwendung “reingenagelt” wird und bis zum einwandfrei funktionierenden Resultat ggf. einige Male “gerade gehämmert” werden muss — und dass man im Zweifelsfall lieber den mittlerweile durch zuviele Modifikationen völlig “verbogenen” Nagel herausziehen und durch einen neuen ersetzen sollte oder gar mal überlegen sollte, ob sich die zu erledigende Aufgabe nicht eher mittels einer simplen Reißzwecke oder durch Hinzuziehung eines Kollegen lösen lässt.

Meine Werkzeuge und ich

Je mehr Tools sich im Laufe der Jahre in meiner Werkzeugkiste angesammelt haben, desto ausgeprägter wurde mein Beurteilungsvermögen hinsichtlich des jeweiligen Einsatzzwecks, der möglichen Qualitätsmängel sowie meiner eigenen evtl. vorhandenen Verständnisschwierigkeiten — eine sehr hilfreiche Entwicklung, denn :: letztendlich geht es einzig und allein darum, ein ansehnliches und einwandfrei funktionierendes Produkt zu erzeugen, und selbst das beste und teuerste Werkzeug hat hierbei nur unterstützende Funktion und ist nicht fähig, die Schwächen des Bedieners kompensieren zu können.

Wie jeder erfahrene Handwerker weiss, spielt die Marke eines “Hammers” (sprich, der Design- oder Entwicklungssoftware) nur eine sehr geringe Rolle, weil man sich auch in meinen Arbeitsgebieten ohne praktische Erfahrung, erarbeitetem Wissen, Fähigkeit zur Improvisation, gelegentlicher Hinterfragung der gewohnten Vorgehensweisen sowie Vergegenwärtigung der aktuellen persönlichen Limitationen selbst mit Dreamweaver nicht nur im Nu den Daumen blau hauen, sondern dem Auftraggeber auch garantiert völligen Murks anfertigen wird.

In diesem Sinne verstehe ich mich also auch als “Handwerker” und bin froh, ein gewisses Maß an Bodenständigkeit und auch Skepsis bewahrt zu haben — Glück gehabt, es hätte auch schlimmer kommen können :-)