Formularvalidierung mit PHP

Worum es hier geht

Ich habe mir überlegt, in diesem Tutorial einen etwas weniger formellen Tonfall zu pflegen, zumal mir dies auch endlich mal die Möglichkeit gibt, gepflegt zu meckern ;-)

Fangen wir mal damit an:

1. Nach wie vor verstehen viele Dreamweaver-Einsteiger einfach nicht, dass ihre visuell ach so tolle SPRY-basierte Überprüfung von Formulareingaben für sich genommen nicht praxistauglich ist und den Blick auf das Wesentliche verstellt :: wer sich bei diesem Thema allein auf JavaScript verlässt, bedenkt nicht, dass eine Validierung unter Umständen gar nicht stattfindet, weil der Seitenbesucher die Ausführung von Javascript in den Browsereinstellungen ganz einfach deaktivieren kann — und manche machen dies aus Prinzip und manchmal auch aus gutem Grund.

2. Wenn man einem Dreamweaver-User der Kategorie “Anfänger” begreiflich machen möchte, dass jedwede Javascript-basierte Formularvalidierung nur Kosmetik ist und ohne eine serverseitige Überprüfung via z.B. PHP keinen Wert hat, ist eine Reaktion der Art “ach nee, das muss ich erst lernen und würde doppelten Arbeitsaufwand verursachen” nicht untypisch.

3. Dreamweavers PHP-MYSQL Serververhalten “Datensatz einfügen” bzw. “Datensatz aktualisieren” sind zwar unter technischen Gesichtspunkten ziemlich hinter dem Mond, erledigen ihren Job dennoch ganz brauchbar. Für eine PHP-basierte Validierung der Formularelemente hat der User selber zu sorgen, aber leider ist die Code-Struktur dieser Serververhalten nicht offiziell dokumentiert, was bedeutet, dass ein geneigter Anwender mit einer unnötigen “wie und wo baue ich hier meine PHP-Validierungen ein ?” – Hürde zu kämpfen hat.

OK, genug geschimpft — ab jetzt geht´s um die Beantwortung der letztgenannten Frage, und ich bin sicher, dass auch dem mit PHP wenig vertrauten Anwender ein relativ mühelosen Einstieg in diese Materie möglich sein wird.

Demonstration einer “PHP-only” – Validierung

Die in folgendem Demo gezeigten PHP-Validierungen eines Standard-Dreamweaver “Datensatz einfügen” Formulars basieren auf den im weiteren Verlauf dieses Tutorials erläuterten Strategien und zeigen, dass man hier durchaus auch selbst kreierte Überprüfungen mit vordefinierten “validation rules” von Dritthersteller-Libraries wie “Zend Framework” kombinieren kann.

Wer einen Blick auf die im Video sichtbare Adresszeile des Browser wirft, wird bemerken, dass sich der Dateiname “insert.php” während der Validierungsversuche nicht ändert. Dies bedeutet, dass das Formular solange zu “sich selbst” postet, bis alle Validierungsregeln “bestanden” sind — erst dann wird zu einer Folgeseite weiter geleitet.

Einbau einer oder mehrerer Validierungsregeln

Tutorial-Kommentar
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